Verzögerung des BER nutzen – Schallschutzoffensive jetzt!

Veröffentlicht am 09.05.2012 in Gesundheit

Der SPD-Ortsverein Blankenfelde-Mahlow hat die gestern verkündete Entscheidung, den Beginn des Flugbetriebs am BER um mindestens zwei Monate zu verschieben, zwiegespalten zur Kenntnis genommen. „Jeder weitere lärmfreie Monat ist ein Geschenk für die Einwohner der hauptbetroffenen Gemeinde“, so der Ortsvereinsvorsitzende Matthias Knake. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben,der Flugbetrieb wird kommen. Die Flughafengesellschaft hat wieder einmal gezeigt, dass auf dort getätigte Aussagen kein Verlass ist.“

Die stellvertretende Vorsitzende Dietlind Biesterfeld ergänzt: „Wir fordern die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft nachdrücklich auf, die – unfreiwillig - gewonnene Zeit zu nutzen, alles zu tun, damit deutlich mehr Betroffene über vernünftige Schallschutzmaßnahmen in Ihren Wohnungen zum Beginn des Flugbetriebs verfügen und deshalb umgehend vermehrte Antrengungen zu unternehmen, erforderliche Schallschutzmaßnahmen zu genehmigen und umzusetzen und weniger knauserig und haarspalterisch bei Einzelmaßnahmen zu entscheiden.

Der Flughafen und die verantwortlichen Länder sowie der Bundesverkehrsminister haben viel zu lange damit gezögert, überhaupt mit der Umsetzung des Schallschutzprogramms zu beginnen und bei dem Schutz für die Betroffenen, jeden Cent dreimal umgedreht, müssen nun aber aufgrund der nicht rechtzeitigen Fertigstellung des Flughafens auf Kosten des Steuerzahlers Unsummen verantworten, die die Fertigstellungsverzögerung verschlingen wird." so Biesterfeld
weiter.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass die FBB die jetzt entstehenden Mehrkosten als Argument zu Gunsten für weiter ausgehöhlten Schallschutz missbraucht“, stellte Matthias Knake fest.

Der Ortsverein wird auf seiner Sitzung am 06.06.2012 über weitere Schritte beraten, zu diesem Termin ist auch der Bundestagsabgeordnete Dr.Peter Danckert eingeladen.

 

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