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Nachrichtenticker

10.07.2019 19:29 Unser Plan für gleichwertige Lebensverhältnisse
Die SPD-Bundestagsfraktion sorgt Schritt für Schritt für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit den Maßnahmen zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ verstärken wir unsere Anstrengungen für ein solidarisches Land. Lebenschancen eines Menschen dürfen nicht von der Postleitzahl abhängen. „Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden. Die SPD-Bundestagsfraktion steht genau dafür: Dass alle Kommunen ihre Kernaufgaben

10.07.2019 18:30 Smart City Modellstandorte ausgewählt
Heute wurden die ersten 13 „Modellvorhaben Smart Cities“ bekanntgegeben. Beworben hatten sich deutschlandweit rund 100 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. „Viele Kommunen sind heute schon Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Ob Gera, Solingen oder Wolfsburg – Städte und Gemeinden haben sich inzwischen auf den Weg zur Smart City gemacht. Als Bund unterstützen wir mit dem neuen

04.07.2019 16:28 Ohne motivierten Nachwuchs geht es nicht in der Pflege
Noch immer sind Tausende Pflegestellen unbesetzt. Das ist ein Alarmsignal, sagt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, und macht Druck, zügig das geplante Gesetz für bessere Löhne in der Pflege zu beschließen. „13.000 neue Pflegestellen in stationären Einrichtungen der Altenpflege wurden im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes finanziert. Dass laut Berichten noch keine Stelle aus dem Sofortprogramm besetzt ist, ist

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"Schule für alle, Inklusion in Ausbildung und Praxis"

Öffentliche Mitgliederversammlung zum Thema - Ein Bericht von Dirk Müller und Dietlind Biesterfeld

Am 18. Januar fand eine vom Ortsvereinen Blankenfelde-Mahlow organisierte öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema "Inklusion in Ausbildung und Praxis" statt. Die Veranstaltung fand unter Beteiligung der Öffentlichkeit und weiterer SPD-Ortsvereine statt. Als Fach- und Sachkundige Teilnehmer konnten Petra Brückner, langjähriges Mitglied im Landeseltern- und Landesschulbeirat und Wolfgang Dannebaum, Vorsitzender des Vereins „Fairmade plus“ gewonnen werden. Die große Anzahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung zeigte deutlich das große Interesse, welches der Thematik Inklusion und Integration in der Ausbildung und im beruflichen Alltag entgegengebracht wird. Petra Brückner gab zu Beginn der Veranstaltung, die von Matthias Knake und Dietlind Biesterfeld moderiert wurde, einen zusammenfassenden Überblick über die Entwicklung und den derzeitigen Stand sowie die anstehenden Aufgaben zum Thema Inklusion. Mit der so genannten Salamanca-Erklärung der UNESCO im Jahre 1994 wurde die Inklusion als wichtigstes Ziel der internationalen Bildungspolitik deklariert. Im Dezember 2006 wurde von den Vereinten Nationen die sogenannte Behindertenrechtskonvention (Originaltitel: “Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“) verabschiedet. Dem Motto folgend „Nichts über uns ohne uns“ waren am Entstehungsprozess dieser Übereinkunft Menschen mit Behinderungen und ihre Interessenverbände maßgeblich beteiligt. Durch das Unterzeichnen dieser Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten, in allen gesellschaftlichen Bereichen Bedingungen zu schaffen oder weiterzuentwickeln, die die Interessen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen berücksichtigen. Die UN-Konvention ist seit dem 26. März 2009 für alle Bundesländer in Deutschland gültig. Die Umsetzung der Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention stellt eine große Herausforderung für die Bildungspolitik der Länder dar. Im Juni 2011 stellte die Bundesregierung den „Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention“ vor. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg erarbeitet gegenwärtig einen Entwicklungsplan für das Land Brandenburg zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungsbereich. Zentrales Anliegen ist die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und sonderpädagogischen Förderbedarfen in das allgemeine Bildungssystem und damit das gemeinsame zieldifferenzierte Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule. In der anschließenden sehr angeregten Diskussion wurde deutlich, dass viele offene Fragen bei Lehrern und Eltern bestehen, insbesondere bei der praktischen Umsetzung der gesteckten Ziele. Die Diskussionsteilnehmer schilderten aus Ihrer Sicht die Aufgaben, die zu erwartenden Probleme und Schwierigkeiten, aber auch die Möglichkeiten, die durch die inklusive Bildung entstehen. Einhellig wurde die Umsetzung der von der UN-Behindertenrechtskonvention geforderten Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und sonderpädagogischen Förderbedarfen in das allgemeine Bildungssystem und damit das gemeinsame zieldifferenzierte Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule unterstützt. Leider konnten aufgrund des zeitlich begrenzten Rahmens nicht alle zu Wort kommen. Die intensive Beteiligung an der Diskussion zeigte sehr deutlich, dass allseits ein großer Bedarf an Aufklärung und Information besteht. Der Ortverein Blankenfelde-Mahlow hat mit seiner Veranstaltung einen kleinen Beitrag hierzu geleistet.